DFI Prognose hat sich bewahrheitet: Guardiola wird seinem Anspruch auch in England nicht gerecht.

Eines der teuersten Teams der Welt und wieder kein Erfolg. In der Meisterschaft abgeschlagen, man kämpft, quasi mit einer Weltauswahl, bei Manchester City, um überhaupt einen Champions League Platz zu ergattern und dann das Aus in dem Achtelfinale der Champions-League.
Englands Presse geht nicht so rücksichtsvoll, wie ihre deutschen Kollegen mit dem vermeintlichen Weltklasse Trainer Guardiola um. „Guardiola gescheitert, durch zu offensive Ausrichtung seiner Mannschaft, alleine an dem Debakel schuld.“. „Trotz sechs geschossenen Toren ausgeschieden.“ das gab es noch nie, so titelten die großen englischen Zeitungen und filetierten Guardiola erbarmungslos in ihren Berichten.

Mittlerweile berichten die Journalisten in Deutschland mehr über das „Drumherum“ eines Spiels, als über das Spiel selbst oder picken sich einzelne Szenen heraus, um dann endlos darauf herumzureiten. Für den echten „Fussballer“ eine Tragik. Wenn man die Live-Diskussionen um Handspiel oder Elfmeter hört, weiß man, dass sie wenig Regelverstand haben, das Regelbuch wohl nie in der Hand hatten. Und auch die Spielerbenotung kann man nur noch als grausam bezeichnen. Es kommt überhaupt nicht mehr darauf an, welche Leistungen der Spieler tatsächlich gebracht hat, es kommt nur darauf an, ob man zu dem Gewinner- oder zu dem Verliererteam gehörte und ob man ein Tor selbst erzielt hat.
Wenn eine Mannschaft unglücklich verliert, über 90 Minuten die klar bessere Mannschaft war, dann bekommt trotzdem der Sieger im Schnitt eine ganze Note bessere Bewertungen. So einfach ist das. Da braucht man eigentlich keine Experten mehr, dass könnte eigentlich ein Computer erledigen.

Die deutschen Journalisten waren leicht zu euphorisieren, wenn Guardiola regelmäßig in der Vorrunde mit den Bayern den Gegnern fünf oder mehr Tore einschenkten und erkannten selbst im dritten Jahr nicht, dass der FC Bayern in der Rückrunde platt und chancenlos war, wenn die wirklich großen Gegner kamen.

Englands Presse hingegen geht im ersten Jahr bereits auf die Ursachen ein, dass Guardiola keine sichere Abwehr formieren kann und sein Team nicht einmal zehn Minuten ohne Gegentreffer bleiben kann, wenn ein guter Gegner Druck macht.

Wie der FC Bayern, wenn er gegen Real und Atlético Madrid oder Barcelona antrat und die Abwehr überfordert war.
Jetzt – im vierten Jahr nach Guardiolas Start beim FC Bayern – gehen auch in Deutschland langsam die Augen auf, die letzten Berichte über Guardiola zeigen dies, was schon lange beim DFI zu lesen war.

About The Author: Sabine Federl

Comments

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>