DFI – Motive und Ziele

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Die Ziele von DFI

Der Fußball ist heute völlig kommerzialisiert. Ein Milliardengeschäft an dem Tausende gut verdienen.

Die Ursprünglichkeit des Fußballspiels ist schon lange verlorengegangen. Es geht nur noch um Erfolg, Geld und vor allem Zuwachsraten. Es müssen ständig neue Zielgruppen generiert werden, um die „Produkte“ noch breiter und teurer verkaufen zu können. Je mehr sich für Fußball interessieren, je mehr sich vor dem Fernseher bei einem Fußballspiel einfinden, umso höher ist der Verkaufswert, umso teurer muss für die Werbeeinblendungen gezahlt werden.
Diejenigen die jetzt noch dazukommen verstehen von Fußball immer weniger. Sie sind dabei, weil immer mehr dabei sind (Gruppenzwang). Um sie zu erreichen, muss der Fußball trivialisiert werden, auf einen einfachen Nenner gebracht werden: „Gewinnt das Team ist alles gut, die Spieler waren super. Verliert die Mannschaft, war alles schlecht, die Spieler alle schlecht. Gewinnt man, gibt es Helden, verliert man muss man einen Schuldigen finden.“

Noch vor 20 Jahren war der Fußball ausschließlich für gut 8 Millionen Fußballer da. Alle Interessierten waren Insider und verstanden einiges vom Metier. Auch weil die meisten selbst irgendwo Fußball spielten oder gespielt haben.
Entsprechend war die Berichterstattung und Kommentierung fußballsachgerecht, fußballbezogen, fachlich qualifiziert mit ordentlichen Analysen ohne den Schnickschnack außerhalb des Spielfeldes und ohne jemanden ständig in Erklärungsnöten zu bringen. Also weniger um Geschehnisse neben dem Spielfeld und vor und nach dem Spiel. Dann erschloss man immer mehr allgemeine Sportinteressierte, also auch Ehefrauen, Großeltern und die Kinder, nun überwiegend solche, die weder wissen, was ein Abseits, ein indirekter Freistoß oder eine angeschossenes Hand ist. Die aber während der Fernsehübertragung bereits über den Pulli von Löw diskutierten, oder ob Matthäus mit seiner neuen Frau glücklich wird.
Aus der Fußballübertragung wurde eine Familienshow in der alle mit den passenden Themen unterhalten werden. Es wurde ein gemeinsamer Nenner gefunden für alle und der konnte nicht mehr die sachliche Analyse des Fußballspies selbst sein.
Das Spiel wurde trivialisiert. Keine Analyse über verdiente oder unverdiente Siege und über spielentscheidende Fehlentscheidungen des Schiedsrichters, nur wenn sie offensichtlich waren.

Umgekehrt nimmt die gleichgerichtete Kommentierung auch Einfluss auf das Meinungsbild derjenigen die eigentlich etwas von Fußball verstehen. Es entwickeln sich dadurch pupuläre Meinungen ohne sachliche Grundlage.
DFI stehet für die traditionelle Form der sachlichen und begründetetn Analyse, unabhängig davon, ob dies „Mainstream“ ist.

DFI steht für kritische Berichte zum aktuellen Fußballgeschehen und zur prinzipiellen Entwicklung des Fußballs.

Der Fußballverein stellt eine wichtige schon immer dagewesene Erziehungskomponente für die Kinder dar. Lernen zu Gewinnen und zu Verlieren, lernen Ziele zu haben und sie zu erreichen, lernen dass man sich dazu durchaus auch körperlich und geistig quälen muss.

Die Gründungsmotive in 2012 von DFI

Gründüngsmotiv für DFI war die Überzeugung, dass Deutschland in Brasilien Fußball-Weltmeister werden konnte. Durch sachliche Analysen sollte ein Beitrag für das Erreichen dieses Ziels geleistet werden.

Fußball WM 2014 im Lande der heißblütigen und fußballverrückten Brasilianern, im Lande der Ballzauberer und des Rekordweltmeisters, das wird zweifelsfrei das mit Abstand größte Sportereignis aller Zeiten werden und auf Jahrzehnte bleiben (siehe Artikel „Deutschland auf dem Weg zur Unsterblichkeit“. Wer am 13.07.2014 in Maracana, dem ehrfurchftvollsten Fußballtempel der Welt, als Sieger vom Platz geht ist der „Champion of the Champions“. In Brasilien findet alles andere als eine „normale WM“ à la Südafrika oder Katar statt.
Deutschland besitzt gerade zum richtigen Zeitpunkt ein unglaubliches Potenzial an Nationalspielern. Nun müssen wir alle alles tun, um die unwiederbringbare Jahrhundert-Chance zu packen und mit diesem WM-Titel die Fußball-Geschichte neu zu schreiben.

Einen Beitrag zu leisten, dass der deutsche Fußball wieder wettbewerbsfähig wird, wenn es um die Vergabe der ganz großen Titel geht, ist ein Gründungsmotiv des DFI. Nur die Stärksten können das Ziel erreichen. Nur der Titel zählt. Nichts anderes! Jetzt ist Schluss mit „hauptsache ein wenig mitspielen“ und „wenn´s ernst wird gnaden- und chancenlos untergehen“. Schöne WM´s und EM´s haben wir in jüngster Zeit schon genügend gespielt und die Fußballfans auf den Fanmeilen in den deutschen Metropolen ausreichend amüsiert. Der überwiegende Anteil der Fanmeilenkultur sind Fußballfans auf Zeit, machen gerne einige Wochen Party sind aber sonst im Fußballumfeld kaum wahrnehmbar. Diese neue Fankultur ist großartig, darf aber nicht dazu führen, dass es nicht mehr wichtig ist einen Titel zu holen.

Der Autor

Der Gründer von DFI, Alexander Ruscheinksy, ist von Geburt an leidenschaftlicher Fußballer in allen denkbaren Rollen.
Beim DFI geht es auch um die Weiterentwicklung des Fußballsports. In die Zukunft schauen, Neues durchdenken, aber auch kritisch die bestehenden Strukturen und Ereignisse beleuchten, gerade dort, wo sich das Fußball-Etablissement schwer tut, wirklich selbstkritisch und ehrlich zu sein. Beim DFI wird der Leser durchaus auch mit ungewöhnlichen Ansichten konfrontiert.
Der Gründer ist Dipl.-Mathematiker und hat bereits als junger Student den Fußball-Lehrer beim DFB absolviert und war dann Fußball-Trainer der Universitätsauswahl der sportwissenschaftlichen Fakultät. Durch diese Ausbildung im Alleinstellungsmerkmal lassen sich auch analytische Schlüsse ziehen, die „normalen“ Fußball-Karrieren nicht zugänglich sind.
Als Unternehmer agiert der Autor national und international, hauptsächlich in einer Spezial-Immobilien-Branche, dort ebenfalls mit klarer Ausrichtung in die Zukunft. Trendsetter und gut 90% aller Innovationen der Branche stammen aus seinem Unternehmen. Die Mischung aus Fußball-Fachwissen und glasklaren analytischem Erfolgsdenken ist selten, der Output selbst für Fußballexperten verblüffend und nicht immer mainstream.
Die Weltmeisterschaft in Brasilien hat deshalb einen so hohen Stellenwert, da der Autor seit Jahren auch in Rio de Janeiro lebt und dort „Socio“ von Fluminense Rio de Janeiro mit festem Platz in Maracana ist.